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Zecken bei Hunden und Katzen – Vorbeugung und Erste-Hilfe bei Zeckenbissen

Jeder Tierhalter kennt es aus eigenen Erfahrungen. Unsere Vierbeiner scheinen für Zecken eine anziehende Wirkung zu haben. Im Frühling, wenn die Tage wärmer werden und die Natur zu erwachen beginnt, fängt ebenfalls die lästige Zecken-Zeit wieder an. Auch gegen Herbst werden die mühsamen Blutsauger wieder vermehrt aktiv.

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Zecken leben an Waldrändern, in Gärten auf Wiesen und an Flussufern. Dort warten Sie geduldig auf ihr Zecken-Taxi. Jeder Spaziergang oder Streifzug unserer Hunde und Katzen wird zu einem Abenteuer. Eine optimale Gelegenheit für die blutsaugenden Zecken, sich im Fell der Tiere einzunisten und sich festzusaugen.

Auf den Entdeckungsreisen geraten unserer Hunde und Katzen wohl oder übel in feindliches Territorium. Anbei finden Sie ein paar Tipps und Tricks, um vorzubeugen oder im schlimmsten Fall, bei einem Biss, richtig zu handeln.

Vorbeugung und Tipps gegen Zeckenbisse

  • Impfung gegen Borreliose beim Hund
  • Regelmässiger Einsatz von Zeckenschutzmitteln für die innere oder äussere Anwendung wie:
    • Spot-On
    • Halsbänder
    • Shampoo
    • Körperspray
    • Nahrungsergänzungen
    • Ultraschall-Halsbandanhänger
  • Tägliches prüfen des Fells auf Zecken, besonders nach dem Spaziergang

Sollte sich doch eine Zecke einnisten – Erste-Hilfe-Massnahmen bei Zeckenbissen

Zecken können ernsthafte Krankheiten übertragen. Bekannt sind Borreliose, FSME oder Anaplasmose. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist häufig eine oberflächliche Rötung der Haut mit folgendem Fieber und Muskelschmerzen. Auch Lähmungen oder Entzündungen der Nieren können eine Folge sein.

  • Mit einer Zeckenzange, Pinzette oder einem Zeckenhaken geht es besonders einfach. Passen Sie aber auf, dass Sie ihrem Hund oder Ihrer Katze keine Haare ausreissen, das ziept und Sie machen sich dadurch keine Freunde. Setzen Sie das Hilfsmittel so nah wie möglich an die Haut an und drehen Sie den Parasiten vorsichtig heraus.
  • Haben Sie kein Hilfsmittel zur Hand, können Sie den Parasiten auch mit den Fingernägeln entfernen. Packen Sie den Blutsauger möglichst nahe an der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie ihn vorsichtig heraus.
  • Benutzen Sie für die Entfernung keinen Alkohol, Öl oder Klebstoff. Krankheitserreger gelangen so möglicherweise rascher ins Blut Ihres Vierbeiners.
  • Desinfizieren Sie die Stelle und prüfen Sie, ob wirklich die ganze Zecke entfernt wurde. Sollten Sie unsicher sein, wie Sie den Parasiten richtig entfernen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt.
  • Verhält sich Ihre Fellnase in den kommenden Tagen auffällig, ist er sehr schlapp, hat allenfalls Fieber oder lahmt beim Gehen - suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.

Welche Zecken lauern in der Schweiz

Zecken sind blutsaugende Ekto-Parasiten, welche zur Klasse der Spinnentiere gehören, zur Unterklasse der Milben. Es gibt weltweit bis zu 850 verschiedene Zeckenarten, dies sind die drei Arten, welche in der Schweiz am weitesten verbreitet sind.

Der gemeine Holzbock

Die Zeckenart ist die am meisten verbreitete der Schweiz. Sie gehört zur Familie der Schildzecken und fühlt sich in der Schweiz pudelwohl. Die Zeckenart bevorzugt dichtes Unterholz, Wälder und angrenzende Lichtungen. Ausgewachsen ist die Zecke 4.5 Millimeter.  Mögliche Wirte sind Wildtiere, Vögel, Kleintiere, Hunde und Katzen. Auch der Mensch bleibt nicht verschont. Ein Biss der Holzbockzecke kann unter anderem Lyme-Biorreliose wie Meningoenzephalitis übertragen, dies ist für Mensch und Tier gefährlich.

Die Auwaldzecke

Die Zeckenart fühlt sich in Mooren, Au und Laubwäldern zu Hause und ist besonders für Hunde gefährlich. Sie ist nicht besonders bekannt auch, weil Sie für Menschen weniger riskant ist als andere Zeckenarten. Auch die Auwaldzecke ist eine Schildzecke und ist in Feuchtgebieten heimisch. Sie können bis zu 5 mm gross werden. Wirte sind kleine Nager bis hin zu Hunden, Pferde oder Menschen. Der Stich einer Auwaldzecke ist besonders für Hunde gefährlich, da die Babesiose die sogenannte Hundemalaria übertragen werden kann.

Die braune Hundezecke

Wie der Name schon sagt, bevorzugt die Zeckenart Hunde als Wirte. Die Zeckenart aus der Schildzeckenfamilie kommt ursprünglich aus warmen Gebieten wie Afrika oder Süderuopa. Mit der Klimaveränderung hat sie auch bei uns Fuss gefasst. Sie bevorzugt trockene Gebiete wie Auwälder. Ausgewachsen kommen sie auf 3 mm Durchmesser. Die braune Hundezecke kann etliche Krankheiten wie Babesiose, Anaplasmose oder das Zeckenfieber (Ehrlichiose) auslösen.

Welche Zeckenarten übertragen welche Erreger?

Der gemeine Holzbock ist die am häufigsten vorkommende Zeckenart in der Schweiz. Er ist vor allem zwischen März und November aktiv. Der Holzbock kann Träger der Erreger von Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein. Auch weniger bekannte Krankheitserreger werden von ihm übertragen, nämlich diverse Bakterien (Anaplasma phagocytophilum, Rickettsia helvetica etc) oder Parasiten (Babesia divergens, B. microti, B. venatorum).

Neben dem Holzbock können auch andere Zeckenarten als Überträger dienen: Zecken der Gattung Dermacentor übertragen Bakterien der Gattung Rickettsia oder Francisella.

Wie werden Erreger übertragen? 

Beim Saugvorgang macht die Zecke mit ihrem Mundwerkzeug eine Wunde in die Haut und gibt Speichel in die Wunde ab. Dieser Speichel kann Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger enthalten. Das sogenannte «Erbrechen» der Zecke ist ein möglicher Beginn einer ernst zu nehmenden Erkrankung.

Welche Krankheiten können entstehen? 

Borreliose oder auch Lyme-Krankheit genannt

Eine Infektion mit einer Gruppe von Bakterien, die Borrelia burgdorferi sensu lato genannt wird, kann zur Borreliose führen. Hierbei können verschiedene Organe betroffen sein, unter anderem die Haut, die Gelenke, das Nervensystem und selten einmal das Herz.

Eine Borreliose kann durch die Gabe von Antibiotika behandelt werden. Unerkannt oder ungenügend behandelt, können sich als Folge bleibende Behinderungen ergeben.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) / Zeckenenzephalitis

Nicht nur Borreliose stellt für Hunde ein Gesundheitsrisiko dar. Auch das FSME-Virus kann bei einem Stich an die Vierbeiner übertragen werden. Die Tiere erkranken jedoch sehr selten daran. In den wenigen bisher bekannten Fällen zeigten sich allerdings schwere Verläufe. Für Hunde gibt es bis anhin keinen Impfstoff gegen FSME-Viren.

Eine Infektion mit dem FSME-Virus kann zur Frühsommer-Meningoenzephalitis, auch Zeckenenzephalitis genannt, führen (Gehirnentzündung). Die Infektion verläuft zumeist unerkannt und beschwerdefrei. Kommt es zur Erkrankung, verläuft sie typischerweise in zwei Phasen: einer ersten mit grippalen Symptomen und einer Zweiten mit neurologischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen.

Babesiose - die Hundemalaria oder Ehrlichiose

Bei Hunden können zudem andere durch Zecken übertragbare Erkrankungen wie Babesiose, die sogenannte «Hundemalaria» oder auch Ehrlichiose vorkommen. Bei einigen Erkrankungen kann ein schnelles Entfernen das Risiko einer Infektion mindern. Nach einem Spaziergang sollten Sie Ihren Hund genau auf Zecken untersuchen und diese rasch entfernen.

Borreliose, Babesiose, die Hundemalaria, Ehrlichiose, FSME oder Anaplasmose sind Krankheiten, welche im Zusammenhang mit Zecken genannt werden.

Zeckenprävention mit dem Smartphone - Die Zecken App 

Die Zecken-App hat zwei Hauptfunktionen, sie besteht aus einem Warn- und einem Informationsteil. Sie zeigt das richtige Verhalten bei einem Zeckenbiss.  Die Warnfunktion zeigt das aktuelle Gefahrenpotenzial im Gelände an. Die dynamische Warnung zeigt dem Benutzer des Ausfluges die Zeckengefahr an. Der Informationsteil zeigt, wie Sie sich draussen vor Zecken schützen. Nach erfolgtem Zeckenstich trägt der User den Zeckenstich ins Zeckentagebuch ein. Die App erinnert dann automatisch nach fünf, zehn und 28 Tagen an den Biss und zeigt möglicher Borreliose-Symptome an. Sollte der Verdacht auf eine Borreliose Erkrankung bestehen, wird ein Arztbesuch empfohlen.

Die App «Zecke» steht kostenlos für Android- und iOS-Geräte auf Google Play und AppStore zum Download bereit

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